Vorlesetag - Grundschule

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Vorlesetag

Unsere Klassen 2018-2019
Vorlesetag an der Grundschule Pater Eberschweiler mit prominentem Besuch
Zum 15. Mal fand am dritten Freitag im November der Bundesweite Vorlesetag statt, den die Stiftung Lesen gemeinsam mit der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung bereits 2004 ins Leben gerufen hatte. Dieser Tag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen entfachen. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und junge Menschen bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Alle, die Spaß am Vorlesen haben, können an diesem Tag anderen vorlesen, zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder auch an völlig ungewöhnlichen Leseorten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Der Grundschule Pater Eberschweiler war es erneut gelungen, an dem Aktionstag „Lesepatinnen“ und „Lesepaten“ für alle vier Klassenstufen zu gewinnen. Diese zeigten den Kindern mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Zu Gast bei den Erstklässlern war diesmal Christina Barbian von der Püttlinger Buchhandlung Balzert, die den Schulneulingen die Lektüre „Viele Grüße, Deine Giraffe“ von Megumi Iwasa und Jörg Mühle vorstellte. 

Ein tolles Werk für Erstleser, welches in besonderem Maße begeistert, häufiger selbst ein Buch in die Hand zu nehmen. Wie Moritz, genannt Motte, sich plötzlich in einen Werwolf verwandelt, erzählt Cornelia Funke in ihrem Werk „Kleiner Werwolf“. Auszüge daraus präsentierte Bürgermeister Martin Speicher den Kindern des zweiten Schuljahres
Mit Philipp Köhler durften die beiden dritten Klassen einen Vorleser begrüßen, der bereits im letzten Jahr an der Grundschule Pater Eberschweiler zu Gast war und der zugleich auch bereits Jungautor ist. Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Schülerinnen und Schüler den Auszügen aus seinem Fantasyroman „Jakob – die Magie eines Jahrhunderts“. Dass der Spaß am Lesen bei ihm sogar so weit geführt hat, selbst Schriftsteller zu werden, andere Menschen mit Lesestoff zu beschenken und sie zum „Schmökern“ zu animieren, beeindruckte die Kinder besonders. Kein Wunder, dass Philipp ihnen am Ende sogar jede Menge Autogramme mit Widmung hinterlassen musste
Der wohl prominenteste Besucher an diesem Morgen war kein Geringerer als Bildungs- und Kulturminister Ulrich Commercon. Den Viertklässlern hatte er das mit dem deutsch-französischen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnete Buch „Salon Salami – Einer ist immer besonders“ von Benjamin Tienti mitgebracht. Die Geschichte einer liebenswert schrägen Familie um die zwölfjährige Hani, die sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mama begibt.
Die Botschaft des Vorlesetages an die Heranwachsenden, nämlich die Motivation zum eigenen Lesen, hatten an diesem Schulmorgen jedenfalls alle vier Gäste eindrucksvoll übermittelt. Viele strahlende Kindergesichter waren der beste Beweis dafür.
 
 
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